Nachgespürt: Apeldoorn – abseits von Rängen und Medaillen

Der Blog von Hubert Kehrer ist auf die sportlichen Ereignisse und Erfolge konzentriert. Da gibt es aus österreichischer Sicht viel Erfreuliches zu sehen. Danke, Hubert, dass du das gemacht hast!

Daneben dürfen aber persönliche Leistungen und Überwindungen nicht unerwähnt bleiben, denn sie sind das Herzstück dieser Sportspiele. Im Gegensatz zu anderen sportlichen Wettkämpfen zählt in dieser Situation nicht die Zeit oder die Weite, sondern einzig und allein der olympische Gedanke: MITMACHEN! Nicht den Mitbewerber besiegen, sondern sich selbst.

Die österreichische Mannschaft bei der EröffnungsfeierJe nach Altersgruppe gibt es Bewerbe mit vielen TeilnehmerInnen, aber auch welche mit ganz wenigen Athleten. Wer gesund genug ist, trainiert und schafft wirklich bewundernswerte Leistungen, von denen Nicht-Transplantierte oftmals nur träumen …. . Andere Teilnehmer wiederum sind wirklich gehandicapt, aber sie steigen in den einen oder anderen Bewerb ein. Manchem Läufer hilft es, wenn er von einem „Fan“, der am Rand mitläuft, begleitet wird. Und einige Schwimmer haben den Applaus und die anfeuernden Rufe der Zuschauer über die Distanz zum Anschlag getragen. Ein unvergessliches Bild bleibt der irische Schwimmer, der für längere Wege den Rollstuhl braucht und ganz kurze mit Krücken bewältigt. Er war vielleicht der glücklichste Sieger, als er, von Freunden aufs Podest gehievt, über das ganze Gesicht strahlend mit seinen Krücken in die Zuschauermenge winkte.

Mit über 200 Aktiven waren die Spiele in Apeldoorn ein großes sportliches Ereignis. Sportveranstaltungen brauchen Zuschauer. Das sind natürlich zum einen die anderen Sportler, zum anderen PartnerInnen, Verwandte, Freunde, die als „Supporter“, also Unterstützer gekommen sind.

Und es gibt einen veritablen Fanclub:

Unsere FansFrau Prof. Bunzel kennt die meisten als Patienten vor bzw. unmittelbar nach der Transplantation und erlebt hier mit, was durch die Transplantation (wieder) möglich ist. Kein Wunder, dass sie zu den eifrigsten Anfeuerern gehört!. Wie sehr sie sich ins Zeug legt, wissen alle, die am Montag nach den Spielen mit ihr sprechen wollen. Da hat ihre Stimme Funkstille.

Auch Brigitte Kalleitner und ihr Partner Othmar gehören schon länger zur österreichischen Mannschaft. Auf den langen Distanzen begleitet Brigitte unsere Läufer, die dank ihrer aufmunternden Begleitung nicht verzagen, ihre Runden ziehen und allesamt ins Ziel kommen.

Schon ewig den Spielen treu ist das Ehepaar Janda. Engelbert nimmt nicht mehr aktiv an den Spielen teil, aber er hat einen festen Platz unter den Zuschauern, ermuntert die Sportler, und versprüht beste Laune.

Und last but not least Arnulf Pohl, bisher in offizieller Funktion als Mannschaftsbetreuer oder EHLTF-Präsident, in Zukunft hoffentlich als begeisterter Fan!

Mit dieser Unterstützer-Gruppe ist die österreichische Mannschaft im Vergleich zur Landesgröße überproportional präsent – wie ja in der Transplantation allgemein auch!

Dank an Teammanager RudiRudi Hauer, im Golf-Bewerb erfolgreich, managte das Team mit Umsicht und trug mit seiner unaufgeregten, sachlich kompetenten Art wesentlich dazu bei, dass sich die Athleten auf die Bewerbe konzentrieren konnten.

Eine so große Veranstaltung stellt eine echte Herausforderung für die Veranstalter dar. Die Organisatoren hatten gute Vorarbeit geleistet, die Bewerbe wurden effizient abgewickelt, die Versorgung war gut, der Wettergott hatte Erbarmen und ersparte uns Hitzewelle und Regentage, und die Schutzengel waren wachsam (keine Verletzten!) – mit einem Wort: eine wirklich geglückte Veranstaltung. Zur guten Stimmung im Lager der Österreicher hat jeder einzelne beigetragen.

Wir freuen uns auf die nächsten Spiele.

Irene und Ulf

 

Ulf und Irene - die Berichterstatter Zwei Präsidenten - David Walker und Arnulf Pohl
Laufbegleitung Ein strahlender Sieger
Internationale Kontakte
Jutta mit starker Konkurrenz Unsere schnelle 100m-Staffel

Spieleabend

Teamgeist

 

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