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9. Österreichische Schimeisterschaften der Organtransplantierten

am 22. März 2014 in Innerkrems, Kärnten
 

In den 5 Riesentorlauf- und 3 Langlauf-Bewerben erzielten die HLuTX-Teilnehmer 4 Staatsmeistertitel, dazu 2 Silber- und 5 Bronzemedaillen, eine stolze Bilanz. Sportlich betrachtet muss man aber sagen, dass jeder, der an dieser Meisterschaft teilgenommen hat, schon ein Sieger ist.

Vom Norden kommend liegt hinter dem Katschberg ein Schigebiet, in dem die österreichische Nationalmannschaft trainiert: Innerkrems. Viel Schnee, gute Pistenverhältnisse, fast 70 gemeldete Teilnehmer – so viele wie noch nie – waren die Voraussetzungen für ein spannendes Wochenende. Zum sportlichen Wettkampf traten Herz-, Lungen-, Nieren- und Lebertransplantierte an, sowie Knochenmarktransplantierte und Dialysepatienten.
 
 

Top 10 - Platzierungen der HLuTX-TeilnehmerInnen:

Riesentorlauf  
Damen 2 (50+): 1. Monika Blüml, NÖ
Damen 1 (<50): 4. Erika Hofbauer, ; 5. Barbara Melde-Tuczai, Stmk
Herren 3 (60+):
 
1. Rudi Hauer, ; 3. Ulf Ederer, Tirol; 4. Peter Hager, ;
5. Kurt Grall,
Herren 2 (50+):
 
5. Christian Lechner, ; 6. Günter Berlesreiter, ;
7. Elmar Metzger, D
Herren 1 (<50):
 
1. Andreas Wieser, Sbg; 3. Martin Krimbacher, T
ex aequo Helmut Steigersdorfer, ; 5. Josef Brunner, T
Langlauf 3 km
klassisch:
 
Damen : 2. Gerti Gundinger, NÖ
Herren 2 (50+): 1. Hubert Wastian, Ktn; 2. Alois Rossmann, W; 3. Ulf Ederer, T;
5. Kurt Grall,
Herren 1 (<50): 2. Martin Krimbacher, Tirol; 3. Christian Lechner, ,
4. Helmut  Steigersdorfer, ; 5. Max Lang, W


 
Der Riesentorlauf

wurde vom Schiclub Innerkrems Eisentratten gesetzt; einem Schiclub, dem die Zusammenarbeit mit der ATSF offensichtlich gleich viel Freude machte wie die Arbeit mit den nationalen und internationalen Schigrößen. Jeder, der an Start ging, fühlte sich wie ein Profi – von der Hangbesichtigung bis zur Zeitnehmung –auch wenn die ersehnte „1“ nur für wenige LäuferInnen aufleuchtete.
 


Der Langlauf

Wenn auch noch nicht so populär wie der alpine Schilauf, erfreut sich der Langlauf doch von Mal zu Mal größerer Beliebtheit – auch bei den Zuschauern. Im Gegensatz um alpinen Schifahren braucht das Langlaufen weniger Zeit, um es zu erlernen. Daher können sportlich Interessierte, die das Langlaufen erst seit relativ kurzer Zeit betreiben, sich bei solcher Gelegenheit mit den Besten messen und sich von ihnen was abschauen. Ein ganz Tapferer stand sogar zum ersten Mal in seinem Leben auf Langlaufschi …..


Natürlich geht es an einem solchen Wochenende um sportliche Wettkämpfe, in denen jeder sein Bestes geben will. Es geht aber auch um ein Miteinander, wenn andere Teilnehmer, Verwandte oder Freunde am Pistenrand oder am Loipenrand die Sportler anfeuern. Und es zählt die gemeinsam verbrachte Zeit – beim Essen, an der Bar, beim Spazierengehen oder sogar im Wellnessbereich.
 





Ein Dank an dieser Stelle an Christine Sepperer und Martin Krimbacher für die Organisation; dem Chef des Sporthotel Frühauf für sein großzügiges Entgegenkommen; dem Schiclub Innerkrems Eisentratten, den Bergbahnen Innerkrems und Sport Kärnten für die Unterstützung und dem Wettergott, der mit dem Kälteeinbruch bis zum Sonntag gewartet hat.

Irene Turin

Fotoalbum auf Picasa