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Von Höhen und Tönen

Der 10. Oktober war der Europäische Tag der Organspende und Transplantation. Dass die gemeinsame Veranstaltung der Tiroler und Vorarlberger auf diesen Tag fiel, dass Teilnehmer auch aus anderen Bundesländern (OÖ und Osttirol) und von anderen Organen (Niere) kamen und dass uns der Transplant-Koordinator West, Dr. Eschertzhuber, Gesellschaft leistete, passte zu diesem besonderen Tag.

Mit dem Lift erklommen wir die Bergisel Schanze und eröffneten den Tag mit einem Glas Sekt (oder Orangensaft). Im Turmcafé gibt es ein köstliches Frühstücksbuffet und eine traumhafte Aussicht. Zwar hielt sich die Nordkette hinter Wolken verborgen, aber der Blick auf die Stadt war frei. Von so hoch oben erscheint das meiste unten klein, weit genug weg und weniger bedeutsam. Wer gerade nicht in Gespräche vertieft war, konnte den jungen Schispringern aus einer völlig ungewohnten Perspektive bei ihren Trainingssprüngen zuschauen. Hinunter ging es dann sportlich – zu Fuß über SEHR viele Stufen.

Bergiselschanz 2 Perspektivenwechsel
3 Prost, Dr. Eschertzhuber (Mitte) 4 beim Frühstsück

Der zweite Programmpunkt war das Museum der Glockengießerei Grassmayr, der ältesten aktiven Gießerei in Österreich. Eine Stunde lang wurden wir über die Geschichte des Glockengießens informiert, hörten über Kriterien für den Klang und welchen Einfluss das Material bzw. dessen Zusammensetzung für den Klang hat; erfuhren viel über Arbeitsschritte und die heutige Arbeitsweise und lernten, dass man zum Glockengießen auch Bier braucht. Klangwellen wurden im Wasser sichtbar und spürbar gemacht, und wer sich in die große Klangschale stellte, spürte den Klang – natürlich dessen Wellen - am ganzen Körper.

5 Museum 6a in der Klangschale
6 Schallwellen 7 Glöckner von HLuTX

Im „open air Museum“ der Gießerei gab’s einen guten Platz für ein Gruppenfoto, wer wollte, konnte die Glocke schlagen, es gab Glocken aus den letzten 500 Jahren zu bestaunen, und vor allem gab es eine wunderbar warme Oktobersonne. Um diese zu genießen und vor allem um begonnene Gespräche fortzusetzen, verlagerten wir uns in den Gastgarten des nahe gelegenen Wirtshauses, bevor wir unser Treffen in der milden Oktobersonne im Gastgarten des gegenüberliegenden Gasthauses ausklingen ließen.
8

9 Oktobersonne
Schön war’s, interessant war’s, lustig war’s; allen hat’s getaugt. Wir machen weiter. Vieleicht schon in einer kleineren Gruppe am Kufsteiner Weihnachtsmarkt. Das nächste große Treffen ist im Frühjahr 2016 geplant.
(Mehr über TiVo, die gemeinsame Veranstaltung der Tiroler und Vorarlberger finden Sie auch im nächsten alive!intern)

Irene Turin

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