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 shg10noe (6)Am 17. September 2016 gab es einen guten Grund für die Selbsthilfegruppe Niederösterreich ein großes Fest zu feiern.

10 Jahre Selbsthilfegruppe Niederösterreich



Die Feier wurde durch einen sehr schönen und herzerwärmenden Gottesdienst eröffnet. Pater Franz Helm, der seit zehn Jahren lebertransplantiert ist, und der ehemalige Abt Berthold Heigl, der seit zwei Jahren herztransplantiert ist, führten uns durch den Gottesdienst.
shg10noe (3) Transplantierte NÖ

Zu spüren war, dass wir eine große Familie sind, und uns alle dasselbe Schicksal verbindet. In den Räumlichkeiten des bischöflichen Sommerrefektoriums wurden wir mit Sekt empfangen. Darauf folgte ein besonders gutes Buffet, bei dem es auch viele leckere Mehlspeisen gab, die von den Damen der SHG NÖ selbst gemacht wurden.

Das Duo „Zweiklang“ umrahmte das Essen mit Musik.
Zum Auftakt des Festaktes begrüßte Karin Seethaler die Gäste. Maria Balogh präsentierte uns einen Rückblick über 10 Jahre SHG NÖ und nannte uns auch ihre Beweggründe, warum sie die Selbsthilfegruppe gegründet hat. Es entwickelte sich eine tolle Gruppe im Laufe der Jahre, die sehr viele Vorträge, Veranstaltungen und Reisen unternimmt.
Leider gab es auch schon Todesfälle, was uns immer wieder bewusst macht, dass wir mit unserem Leben sehr sorgfältig umgehen müssen und jeder neue Tag ein großes Geschenk ist.
Herztransplantierte NÖ Lungentransplantierte NÖ

Für eine besonders lustige Einlage sorgten die „Notenchaoten“ mit der lungentransplantierten Nanne.
Die SHG hat uns gezeigt, dass auch wir transplantierten Menschen jede Menge Spaß haben können.
Kurt Koppensteiner, herztransplantiert, erzählte uns eine Geschichte über seine Pilgerwanderung, dem Jakobsweg, die nicht immer einfach für ihn war. Aber er hat es geschafft, und dafür sprechen wir ihm auch unsere größte Bewunderung aus. Über seine Erlebnisse verfasste er auch ein Buch.

Dass die SGH NÖ so eine tolle und erfolgreiche Gesellschaft wurde, ist zu einem großen Teil Maria Balogh zu verdanken, dass sie durch viel Ehrgeiz, Energie und großen Zeitaufwand geschafft hat. Bis zum Ende der Veranstaltung gab es noch viele Gespräche, welche dieses gelungene Fest abrundeten.

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Bericht: Erika Hofbauer