Suchen

Eine persönliche Geschichte, liebe  Freunde

 
Im April war ich ganz schön bedient. Fieber, Husten, schlapp, ..... Also zum Arzt. Dort bekommst du sofort Antibiotika, noch bevor du den Mund aufmachst. Hat geholfen. Nach 2 Wochen Rückfall, wieder Antibiotika. Ende April war der Spuk vorbei, aber so ein richtiges Lebensgefühl ist nicht aufgekommen: Kein Antrieb, wenig Bewegungslust, ein bisserl ziellos. Ich habe gemerkt, dass es mit meiner körperlichen Verfassung nicht zum Besten steht, und das behindert auch den Kopf.
 
Nicht dass wir im Winter faul hinter dem Ofen gesessen wären, aber seit gut 2 Wochen haben wir auf „Sommerprogramm“ umgestellt, haben unsere gemietete Bleibe am Irrsee und das Boot im Mondsee in Betrieb genommen – jedes Jahr im Frühjahr eine ziemlich lästige Arbeit.
 

Aber jetzt ist es richtig schön, und wir können uns austoben. In der Früh ein paar Kilometer mit dem Rad oder Walken, zur Erfrischung Schwimmen, wenn Wind ist: Segeln. Dazu kommt: wir wohnen im dritten Stock, das hält einen in Bewegung – auch mein löchriges Gedächtnis trägt dazu bei: Dinge vergessen ist absolut konditionsfördernd! Bei 10 x auf und ab am Tag kommen schon fast 100 Höhenmeter zusammen, und das regelmäßig!
 
Ich sag euch, das ist ein ganz anderes Lebensgefühl: Die Gelenke knirschen nicht mehr, das Herz und die Lunge fühlen sich beim Stiegen-Steigen jeden Tag lockerer an, der Blutdruck ist ok, die Verdauung funktioniert, die Beine sind nicht mehr angeschwollen – sogar die alltäglichen Verrichtungen gehen leichter von der Hand. Das alles ohne Stress und große Anstrengung, und für die Nieren ab und zu ein Bier im Schatten.
 
Es muss ja nicht das herrliche Ambiente des Salzkammergut sein – es gibt in Österreich genug schöne Flecken, wo sich ohne viel Aufwand und Müh Bewegung machen lässt. Ganz egal ob Walken in der Prater Hauptallee, Radfahren einen Fluss entlang, Schwimmen in einem Kärntner See, Wandern im Waldviertel oder in den Tiroler Bergen – und sei‘s nur ein Spaziergang durch Salzburg, die regelmäßige Bewegung macht‘s! 

Es ist zwar nicht immer einfach, den inneren Schweinehund dazu zu bringen mitzutun, aber wenn man sich das einmal angewöhnt hat, möchte man es nicht missen!
 
Auf geht’s! Viel Spaß, euer Ulf Ederer