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Grippe im Anmarsch?


In einigen Teilen Österreichs ist der winterliche Frühling vorbei. Die Gänseblümchen sind zugeschneit, es ist nass und kalt. Oder hat Ihnen der Föhn schon wieder frühlingshafte Temperaturen beschert? Die Bedingungen sind ideal, sich zu erkälten oder gar einen Grippe-Virus einzufangen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Informieren Sie sich auf unserer Homepage rechtzeitig über den aktuellen Stand der Grippe-Virus-Aktivitäten in Österreich!
Der Verband ist im Verteiler des Diagnostischen Influenza Netzwerks Österreich (DINÖ) und erhält so Information über die aktuelle Influenza-Situation in Österreich. So lange Sie nichts über Grippe lesen, besteht keine Gefahr! Sollten Influenza-Viren vermehrt bei uns auftreten,  finden Sie die aktuelle Information auf der Homepage unter „Influenza 2014“.

Wie Sie sich am besten schützen bzw. was Sie tun müssen, wenn die Grippe Sie „erwischt“ hat, erfahren Sie am besten von Ihrem Hausarzt. Er berät Sie auch in Sachen „Impfung“.

Information, wie Sie einen grippalen Infekt von Grippe (Influenza) unterscheiden können und Überlegungen zur Impfung können Sie in unserem Artikel „Grippe: echt gefährlich“ lesen.
Spannende Lektüre und:  Bleiben Sie gesund!

„Influenza 2014“

In der Kalenderwoche 6 (bis 7.Februar) konnten zwar in der Steiermark, in Nieder- und Oberösterreich wiederholte Fälle von Influenza-Virusinfektionen nachgewiesen werden. Angst vor der Grippewelle muss man noch nicht haben!
Die Anzahl der Neuerkrankungen an Grippe/grippalen Infekten ist derzeit im Zunehmen – auch in Europa. Lediglich Bulgarien meldet bereits hohe Influenzaintensität.

Quelle: DINÖ – wöchentliche information für Kalenderwoche 6

Salzreduktion schützt vor Herzschwäche

Prof. Dr. Eckart Fleck Pressesprecher
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

Amsterdam/Köln, 31. August 2013 – Wer viel Kochsalz konsumiert, hat ein erhöhtes Risiko, eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu entwickeln. Das zeigt die Auswertung von Daten aus einer großen Bevölkerungsstudie, die von einer Kölner Forschergruppe auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Amsterdam präsentiert wurden. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine Reduktion der Natrium-Aufnahme von einem hohen auf ein moderates Niveau das Risiko, im späteren Leben eine Herzinsuffizienz zu entwickeln, vermindern könnte“, fasste Studienautor Priv.Doz. Dr. Roman Pfister vom Herzzentrum der Universitätsklinik Köln zusammen.
Seit längerem ist bekannt, dass ein hoher Konsum von Natrium (ein chemischer Bestandteil von Kochsalz) zu erhöhtem Blutdruck beiträgt. Jetzt wurde erstmals der Effekt einer niedrigen Natriumaufnahme auf das Risiko untersucht, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln.

Dies wurde von den Kölner Wissenschaftlern analysiert. Die Daten stammen von fast 20.000 Frauen und Männern zwischen 39 und 79 Jahren, die an der Gesellschafts-basierten EPIC-Studie in Norfolk (Ostengland) teilnehmen. Als Messgröße für die Salzaufnahme wurde die Natriumausscheidung im Harn benutzt. Bei den komplexen statistischen Berechnungen zeigte sich, dass jene 20 Prozent der Studienteilnehmer, die den höchsten Kochsalzkonsum aufwiesen, um rund ein Drittel häufiger an Herzinsuffizienz erkrankten als die 20 Prozent der Personen mit dem niedrigsten Kochsalzkonsum. Dieser Effekt blieb auch bestehen, wenn die Auswertung hinsichtlich anderer Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, BMI, Diabetes, Cholesterinwert, sozialer Schicht, Ausbildungsstand, Rauchen, Grad der körperlichen Aktivität oder Alkoholkonsum korrigiert wurde.

Doz. Pfister: „Weitere Detailauswertungen haben gezeigt, dass niedrigerer Salzkonsum das Herzinsuffizienz-Risiko vermutlich auf Basis der blutdrucksenkenden Effekte senkt. Weitere Studien sind jetzt nötig, um die optimalen Zielwerte für die Natriumaufnahme in der Verhütung kardiovaskulärer Erkrankungen festzulegen.“

Tiere und Transplantation?


Das war das Thema eines Vortrags von Prof. Andreas Zuckermann (Herzchirurgie, MedUni Wien) am 4.Dezember des Vorjahres. Die Initiative dazu ging vom Verein der Lebertransplantierten Österreichs aus, eingeladen waren Transplantierte aller Organe; stattgefunden hat der Vortrag bei Novartis.

Grundsätzliches zu diesem Thema:

Die Immunsuppression:
  • Diese ist abhängig vom transplantierten Organ und von der Zeit nach der TX.
    Über-Immunsuppression birgt die Gefahr von Infektionen, langfristig von Tumoren.
    Unter-Immunsuppression führt zu akuter, langfristig zu chronischer Abstoßung.
  • Die Infektionsgefahr ist im ersten Jahr – vor allem in den ersten 6 Monaten - nach der TX am größten. In der Spätphase ist das Risiko geringer, dafür aber konstant.
Infekte nach Organtransplantation
  •  90% der Patienten haben in 10 Jahren nach TX mindestens einen Infekt, schwere Infektionen, d.h. stationäre Aufnahme betrifft ca. 50%.
  • Die Verursacher von Infektionen sind Bakterien (2/3), Viren (1/4), Pilze (5%), andere (3%).
 
Die Haustiere:
Sie können Infektionen auf den Menschen übertragen.
Lieblingshaustier der Österreicher ist die Katze: 1 ½ Millionen Katzen in 808.000 Haushalten, gefolgt von 581.000 Hunden in 511.000 Haushalten.
  • Infektionen, die von Hunden übertragen werden, lösen u.a. Fieber, Erbrechen, Kopfschmerzen und Myalgien (Muskelschmerz) aus.
  • Katzen sind vor allem für Lungentransplantierte wegen der Toxoplasmose gefährlich;
  • Vögel sind es wegen der Psittakose ( Lungenentzündung, Kopfschmerz, Fieber); Pilzinfektionen
  • Fische können TBC-Erreger tragen.
 
Die Gretchenfrage: Darf ein Transplantierter ein Haustier haben?

In Deutschland sind Haustiere – gleich wie wild lebende Tiere (z.B. Tauben) – ein absolutes „no go“, d.h. streng verboten

Österreich ist anders:

Haustiere sind erlaubt unter folgenden Voraussetzungen:
keine Vögel, Reptilien oder Nagetiere, sondern nur gesunde Hunde und Katzen;
  • Diese müssen älter sein als ein Jahr
  • Sie sollen kastriert sein, um Fremdkontakte zu reduzieren
  • Jährliche Kontrolle beim Tierarzt (Impfungen) ist unerlässlich
  • Tiere zu Hause halten (kein Streunen)
  • Bei Flöhen: sofort behandeln, da Infektionsgefahr
  • Körperlichen Kontakt mit dem Tier nicht übertreiben. Streicheln ist erlaubt, Schmusen nicht
  • Kein rohes Fleisch füttern
  • Tierexkremente mit Handschuhen entfernen. Besser: von anderen entfernen lassen. Hände waschen, desinfizieren. Mundschutz bei Reinigungen
  • Vorsicht bei Kratzern und Bissen!
 
Was es zu beachten gibt:
  • Tierhaltung mit dem TX-Zentrum besprechen
  • im ersten Jahr nach der TX: Kontakt zu Haustier eher meiden. Kein neues Haustier anschaffen
  • bei Infektionsverdacht: sofort zur Kontrolle gehen
  • Impfungen für Patienten: VOR der Transplantation durchführen, denn da sind Lebendimpfstoffe erlaubt.
 
Die Folie wurde uns freundlicherweise von Prof. Zuckermann zur Verfügung gestellt.
Einen ausführlichen Bericht können Sie im nächsten alive!intern lesen!
Irene Turin

Kontakt

Österreichischer Verband der
Herz- und Lungentransplantierten

Obere Augartenstraße 26-28/II/1.09
1020 Wien

Telefon: +43 (0)1 5328769
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