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Sie trüben die Sommerfreude –


und vermiesen uns Frühstück auf der Terrasse oder den Kaffee im Garten. Mit ihnen verbinden wir das Wort „lästig“. Die Rede ist von Wespen.

Im Lokalteil der SN vom 3. August finden sich 2 Artikel, die sich mit diesen Plagegeistern beschäftigen. Hier das Wesentliche.

Die ungewöhnlichen Temperaturen dieses Sommers freuen  nicht nur viele Menschen, sondern auch – Wespen. „Aufgrund der günstigen Temperaturen haben heuer besonders viele Wespenköniginnen überlebt“ (S.4). Diese haben für viele Nachkommen gesorgt, also große Völker geschaffen und werden erst Ende September oder im Oktober sterben. Bis dahin werden sie lästig sein, die Wespen, denn sie haben ja eine große Brut zu versorgen. Und sie fressen fast alles – von Fliegen (was ja positiv ist), über das Fleisch auf dem Teller bis zum Marmeladebrot und Obst. Und je heißer es ist, desto aktiver und aggressiver sind sie.

Grundsätzlich gilt: ruhig bleiben, denn hektische Bewegungen machen die Tiere aggressiver.

Speisen nicht offen im Freien stehen lassen, Getränke zudecken.
Ein Wespenstich im Hals kann rasch zu einer gefährlichen Situation führen.

Und wenn es doch passiert ist?

Die Stichstelle kühlen (Eis oder Kühlelemente). Schwellungen klingen im Normalfall relativ rasch ab.

Bei allergischer Reaktion sofort die Rettung und einen Arzt in der Nähe alarmieren – Zeit ist ein wichtiger Faktor! Stichstelle kühlen; einen Bewusstlosen in eine Seitenlage bringen; in letzter Konsequenz: Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.
Menschen, die wissen, dass sie allergisch reagieren, sind meistens entsprechend ausgerüstet und wissen, was zu tun ist.
 

Europäische Konferenz über Transplantation und körperliches Training


Am 24. und 25. Juli stand die Karl Landsteiner Universität in Krems im Zeichen von Transplantation und – nennen wir es einmal – Fitness. Denn die Essenz der hochkarätigen Vorträge war: „ Bewegung ist gut, mehr Bewegung ist besser.“ Das gilt auch für Nicht-Transplantierte.


Vortragende aus Italien, Bulgarien, Slowenien, Österreich, Korea, den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz beleuchteten verschiedene Aspekte des Themas, wiesen aber auf die in allen Ländern gleiche Problematik hin: Nach der Transplantation geht der Patient auf Reha, erhält dort ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm, das er auch ausführt. Nach der Reha ist es mit dem Sport vorbei, weil es keine begleitenden Maßnahmen gibt. Viel zu wenige Patienten raffen sich auf und bleiben in Bewegung. Möge dieser Artikel den einen oder anderen zu Bewegung und Fitness motivieren!

Mit „Bewegung“ ist aber mehr gemeint, als das Bewegen der Finger beim Tippen auf dem Computer. Doch zuerst muss der Schritt vom Nichtstun zur moderaten Bewegung gemacht werden. Das heißt: 3x/Woche 20 Minuten. Mit 70 – 80% der maximalen Herzfrequenz sollte begonnen werden. Was sich anbietet? Flottes Gehen, Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Ergometer. Alle 4 Wochen sollte dieses Training um 5 Minuten verlängert werden, bis 3x/Woche 45 Minuten trainiert wird. Gehen oder Joggen ist am billigsten; die meisten haben einen Ergometer – noch vom Trainieren VOR der TX. Diesen in Betrieb zu nehmen, während man seine Lieblingssendung im Fernsehen anschaut oder im Radio hört, verbraucht mehr Kalorien als das Abstauben des Sportgeräts.

Sportliche Betätigung
  • führt zu Muskelstärke, nicht zu Gewichtsverlust. Abgebaut wird nicht das sichtbare Fett an Bauch und Po, sondern für uns unsichtbare viscerale Fett, das im Gewebe lagert und für viele Entzündungen verantwortlich ist.
  • stärkt die Gelenke (ausgenommen Ellbogen)
  • verbessert Ausdauer und Kraft
  • steigert die Sauerstoffaufnahme
  • bedeutet Lebensqualität
  • senkt die Mortalitätsrate

Also, worauf warten wir noch? Folgen wir dem Motto der Tagung „Make a move, make a difference“ – bewegen wir uns, denn das macht den Unterschied!

Irene Turin

Kontakt

Österreichischer Verband der
Herz- und Lungentransplantierten

Obere Augartenstraße 26-28/II/1.09
1020 Wien

Telefon: +43 (0)1 5328769
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