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Gesundes Essen, Sport & Co stärkt das Immunsystem. Um abwehr-fit zu werden, ist es genauso wichtig, schädliches Verhalten zu meiden, wie positives umzusetzen. 7 absolute No-Gos, die das Immunsystem kaputt machen - mit Tipps, wie man sie am besten umgehen kann.

Immunsystem-No-Go 1: Hauptsächlich Sitzen

Berufliche Tätigkeiten, die in erster Linie im Sitzen stattfinden, werden mit Rückenschmerzen, Übergewicht und hohem Blutdruck in Verbindung gebracht. Auch das Immunsystem wird belastet, wenn kein Ausgleich über Sport in der Freizeit geschaffen wird.

Tipp: Wenn Sie einen Büro-Job ausüben, sollten Sie versuchen, sich zu Sport nach oder vor der Arbeit zu motivieren. Auch eine gezielte Pausen-Gestaltung kann helfen, Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Immunsystem-No-Go 2: Häufige Verstopfungen

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gilt der Darm als Sitz des Immunsystems. Kommt es häufig zu Verstopfungen, ist der Darm überbelastet und die Immunabwehr des Körpers kann nicht optimal funktionieren. Gute Bakterien im Darm helfen zudem, Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen und dem Körper zuzuführen. Bei Dauer-Verstopfung sind sie nicht in genügendem Maße vorhanden.

Tipp: Ballaststoffreiche Ernährung, kombiniert mit genügend Flüssigkeit und etwas Bewegung, ist das beste Rezept gegen Verstopfung. Probiotische Nahrungsmittel wie Sauerkraut können dazu beitragen, die Darmflora aufzubauen.

Immunsystem-No-Go 3: Soziale Kontakte meiden

Wer viel Zeit mit positiv gesinnten Freunden und Familie verbringt, lebt im Durchschnitt länger und bleibt bis ins hohe Alter geistig fitter. Soziale Kontakte wirken sich aber nicht nur auf die Lebenserwartung aus, sondern auch auf unsere Gesundheit im Allgemeinen.

Tipp: Gerade in stressigen Zeiten ist es vielleicht schwieriger, nach dem Arbeitstag noch die Energie für einen Kinobesuch oder ein Abendessen mit Freunden aufzubringen. Genau in dieser Zeit sind soziale Kontakte aber am wichtigsten! Machen Sie sich am besten rechtzeitig fixe Termine aus - so fühlen Sie sich verpflichtet, sie einzuhalten.

Immunsystem-No-Go 4: Falsches Fett essen

Der Verzehr von ungesundem Fett hemmt die Fähigkeit des Körpers, Bakterien abzuwehren. Vor allem frittiertes Essen ist besonders schädlich - selbst, wenn man sich sonst gesund ernährt.

Tipp: Nicht jede Fettsorte ist schädlich, ganz im Gegenteil. Pflanzliche Nahrungsmittel, die von Natur aus Fett enthalten, können das Immunsystem sogar stärken. Dazu gehören Nüsse, Samen, Avocados und hochwertige Pflanzenöle (in Maßen). Bevorzugen Sie diese Fettsäuren und meiden Sie tierische Fettsäuren im Übermaß.

Immunsystem-No-Go 5: Zu viel Zucker essen

Zucker versteckt sich in zahlreichen Lebensmitteln, die auf den ersten Blick gesund wirken. Wer zu viel davon isst, verliert wird die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, Viren und Bakterien abzuwehren, um bis zu 40 %. Dieser Effekt beginnt 30 Minuten nach dem Naschen und hält bis zu 5 Stunden an.

Tipp: Generell ist es gesünder, Süßigkeiten und Süßspeisen eher zur Ausnahme als zur Regel werden zu lassen. Wenn Sie aber unbedingt Zucker essen (oder trinken) möchten, sollten Sie das aber eher in einer Zeit machen, in der Sie nicht von vielen Menschen umgeben ist, bei denen Sie sich mit Grippe und Co. anstecken könnten. Also Schokolade lieber am Wochenende essen, als im Büro.

Immunsystem-No-Go 6: Wenig Schlafen

Nachts regenerieren sich die Psyche und der Körper. Besonders in den dunklen Wintermonaten benötigen viele Menschen mehr Schlaf als im Sommer, passen ihre Schlafgewohnheiten aber nicht der Jahreszeit an. So werden sie anfälliger für Schnupfen, Husten und Co.

Tipp: Eine gute "Schlafhygiene" hilft, entspannt ein- und durchschlafen zu können. Vor dem Schlafengehen sollten Sie das Lesen auf Bildschirmen meiden, und einen fixen Einschlaf-Zeitpunkt so regelmäßig wie möglich einhalten.

Immunsystem-No-Go 7: Räume überheizen

Nicht nur kalte Temperaturen selbst, sondern vor allem starke Temperaturschwankungen belasten das Immunsystem. Das Wetter draußen kann man kaum ändern, wohl aber die Wohnraumtemperatur. So wird unser Körper abgehärtet und hält Kälte im Freien eher aus.

Tipp: Wärmer als 20 Grad sollten Wohnräume und Büros auf keinen Fall beheizt sein, das Schlafzimmer darf ruhig noch um einiges kühler sein. Mehrere Kleidungsschichten und mehrere Decken stören das Immunsystem aber nicht - nutzen Sie diese, um sich warm zu halten.

Quelle: www.gesund.at
Gefahr durch Schimmelpilz in HerbstlaubBei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann er schwere Lungenentzündungen auslösen.

Die Bäume und Sträucher in unseren Gärten werfen jetzt ihre Blätter ab – und Hobbygärtner rechen tagtäglich fleißig das Laub zusammen, das auf der Wiese liegt. "Immungeschwächten Personen würde ich davon abraten. Diese können sich eine gefährliche und schwer therapierbare Lungenentzündung einfangen", sagt Walter Aichinger, Primar des Pathologischen Instituts am Klinikum Wels-Grieskirchen und Präsident des Roten Kreuzes Oberösterreich.

Der Schimmelpilz namens "Aspergillus fumigatus" liebt nämlich nasses Laub und gedeiht darin hervorragend. Während Blätter, die noch an den Bäumen hängen, genügend Abwehrkräfte gegen den Schimmelpilz besitzen, bietet das Laub einen idealen Nährboden für den dafür. Wird das Laub dann durch das Rechen durcheinandergewirbelt, fliegen die Schimmelsporen durch die Luft – und können eingeatmet werden.

Ältere Menschen, Krebspatienten und Menschen mit schweren Virusinfektionen können durch das Einatmen des Pilzes "Aspergillus fumigatus" an einer Form der Lungenentzündung erkranken, die besonders schwer zu therapieren ist. "Während andere Pilze nur bei warmen Temperaturen gedeihen, machen dem Laub-Pilz auch herbstliche Temperaturen nichts aus", sagt Primar Aichinger.

Quelle: OÖ-Nachenrichten vom 3. Nov. 2015
Transplantationspatienten sollten besser nicht an verkehrsreichen Straßen leben.

Amsterdam. Menschen mit transplanteirten Lungen, die in der Nähe von stark befahrenen Straßen leben, sterben eher oder erleiden häufiger eine Abstoßung des Organs als solche an Orten mit sauberer Luft. Zu diesem Resultat kommt eine Studie. Das Sterberisiko für Transplantierte stieg um zehn Prozent für Patienten an Orten, wo die Luftverschmutzung über den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwerten lag.


Der WHO zufolge sollte die Konzentration von Partikeln unter zehn Mikrometern Grße 20 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nicht übersteigen. Der Anstieg des Risikos wurde nicht bei Patienten beobachtet, die sogenannte Makrolide einnahmen. Diese Pillen erhalten Transplantierte, wenn eine Entzündung oder eine Organabstoßung auftritt. Das berichtete David Ruttens von der belgischen Universität Löwen am Jahreskongress der Atemwegs-Gesellschaft in Amsterdam.

An der Untersuchung haben erstmals 13 Transplantationszentren teilgenommen. So kamen Daten von mehr als 5700 Patienten zusammen, die zwichen 1985 und 2012 eine Lunge erhalten hatten. Bis 2013 waren 2577 der Patienten gestorben und 2688 hatten eine Abstoßungsreaktion. Dabei zeigte sich ein Zusammenhang mit der Dichte des Straßennetzes am Wohnort: Pro 100 Kilometer Zunahme der Straßenlänge stiegen das Abstoßungsrisiko um zehn Prozent.

Quelle: Salzburger Nachrichten

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