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Dunkler Schoko-Hase für gesunde Ostern





Schoko-Hase aus dunkler SchokoladeOsterhase aus dunkler Schokolade: Kakao enthält mehr Antioxidantien als die meisten Lebensmittel. (Arina P Habich , Shutterstock)

Osterzeit - Zeit für Genuss: Warum Sie dunkle Schoko-Hasen bevorzugen und Meister Lampe nicht auf einen Satz verputzen sollten, lesen Sie bei uns.


Balsam für die Seele, Kraft fürs Herz: In Maßen genossen ist Schokolade gesund. Kleine Dosen des richtigen Produkts schützen vor verschiedenen Erkrankungen, etwa Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen.

Schutz vor Krankheiten


Ob der Konsum von Schokolade sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist in jedem Fall der Kakaogehalt im Endprodukt. Je höher dieser ist – sprich: je dunkler die Schokolade – desto höher der Gehalt an potenziell gesundheitsfördernden Stoffen.

Also: Im Zweifelsfall zu dunklen Schoko-Hasen greifen.

Kakao enthält mehr Antioxidantien als die meisten Lebensmittel. Dafür verantwortlich sind die Flavonoide. Die sekundären Pflanzenstoffe, die u.a. in Hülsenfrüchten, diversen Obstsorten wie Äpfeln und Trauben und eben auch Kakaobohnen in höherem Maß zu finden sind, erfüllen sowohl in der Pflanze, als auch im menschlichen Körper wichtige Funktionen.
So konnte die Wissenschaft belegen, dass der regelmäßige Verzehr von Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakaobohnen und somit Flavonoiden das Risiko senkt, chronische Krankheiten, wie Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen auszubilden. Auch soll das Risiko einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden durch den regelmäßigen Konsum von Kakao bzw. Schokolade gesenkt werden. Zudem scheinen die Flavonoide direkt die Insulinresistenz zu beeinflussen und so das Diabetes-Risiko zu reduzieren.

Daneben könnte laut neueren Studienergebnissen der regelmäßige Konsum von Kakao Einfluss auf die Genexpression und die Immunantwort haben, Nerven vor Verletzungen und Entzündungen sowie die Haut vor oxidativen Schädigungen durch UV-Strahlung schützen. Zudem scheinen diese "Wunderbohnen" das Sättigungsgefühl zu beeinflussen.

Zucker, Fett und ein wenig Kakao


Wie gesund Schokolade nun tatsächlich ist, hängt wie eingangs erwähnt vom Gehalt an verwendetem Kakao ab. Denn neben der gesundheitsfördernden Bohne wird dem Endprodukt Schokolade noch eine Reihe an anderen Zutaten, wie etwa Zucker, Kakaobutter, Milch, Vanillin bzw. echter Vanille sowie Lecithin als Emulgator zugefügt.
Geschmacksgebend ist allerdings primär der Kakao. So sind die Kakaogehalte und damit auch Geschmäcker – je mehr Kakao, desto bitterer das Endprodukt – der verschiedenen Schokoladen sehr unterschiedlich.

Bitterschokolade beispielsweise muss einen Mindest-Kakaogehalt von 60 Prozent, Zartbitter-Schokolade von 50 Prozent, Vollmilch-Schokolade von 30 Prozent und Milchschokolade einen Mindestgehalt von 25 Prozent enthalten. Weiße Schokolade enthält hingegen gar keinen Kakao, sondern lediglich Kakaobutter, Zucker und Milch.

Genuss – aber mit Maß und Ziel


Wie der Arzt und Philosoph Paracelsus schon sagte: "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht's, dass ein Ding kein Gift sei." So kann der moderate Konsum - etwa eine Rippe pro Tag – von dunkler Schokolade also durchaus empfohlen werden, wenngleich konkrete Angaben zur Menge sowie Langzeitstudien noch fehlen.

Auf Ostern umgelegt, bedeutet das: Verschlingen Sie Ihren Schoko-Hasen nicht in einem Satz - sondern lassen Sie sich Zeit und genießen Sie die Schokolade über mehrere Tage verteilt.

Vorsicht ist allerdings trotzdem geboten: Denn der hohe Fett- und Zuckergehalt in der Schokolade macht diese Süßigkeit zu einer wahren Kalorienbombe, wodurch bei zu großzügigem Verzehr das Risiko für die Entstehung von Übergewicht gegeben ist! Und Übergewicht begünstigt wiederum die Entstehung eben dieser Krankheiten (Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall), denen die Flavonoide in der Schokolade entgegenwirken können.

Mit Maß und Ziel


Für die Praxis bedeutet das also: Schokolade ist zwar erlaubt – jedoch mit Maß und Ziel! Achten Sie also auf den Kakaogehalt, darauf die Süßigkeit nur in geringen Mengen zu verzehren und auch auf die Herkunft bzw. das Gütesiegel, wie etwa Fairtrade!

Quelle: Netdoktor vom 14. April 2014

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