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Vitamin C (Ascorbinsäure)


Schwarzbeeren - Herztransplantation
schwarze Johannisbeere

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist ein farb- und geruchloser, gut wasserlöslicher Stoff mit saurem Geschmack. Vitamin C muss mit der Nahrung zugeführt werden, da der menschliche Organismus im Vergleich zu Tieren nicht in der Lage ist, es selbst herzustellen. Da Vitamin C im Körper nicht gespeichert werden kann, ist eine kontinuierliche Aufnahme des Vitamins notwendig.

Welche Funktionen hat Vitamin C im menschlichen Körper?  
     
Es wirkt als Antioxidans bzw. Radikalfänger (Radikale begünstigen die Entstehung von Krankheiten wie Arteriosklerose und Krebs).
  • Es optimiert das Immunsystem.
  • Es verbessert die Eisenabsorption.
  • Es spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Botenstoffen.
  • Es fördert die Wundheilung und Narbenbildung.
  • Es ist ein wesentlicher Faktor bei der Bildung und Vernetzung von Kollagen und trägt so zur Festigkeit von Bindegewebe, Knorpel und Knochen bei.
  • Es ist an der Hormon- und Neurotransmitterbildung beteiligt.
  • Es ist an der Bildung von Carnitin sowie von Gallensäuren aus Cholesterin beteiligt.
Funktion von Vitamin C bei der Vorbeugung von Erkältungen

Die Gabe von Vitamin C als Brausetablette oder in Pulverform kann unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. in Kälteperioden oder bei starker körperlicher Belastung, vorbeugend gegen eine Erkältung wirksam sein. Die dauerhafte Einnahme des Vitamins scheint hingegen nicht sinnvoll zu sein.

Welche Lebensmittel enthalten besonders große Mengen an Vitamin C?
Vitamin-C-Gehalt ausgewählter Lebensmittel


Lebensmittel Milligramm Vitamin C pro 100 g Lebensmittel
Sanddornbeeren, roh 450
Schwarze Johannisbeere 177
Petersilienblatt, roh 166
Kiwi 121
Paprika, roh 120
Grünkohl, roh 105
Brokkoli, gekocht 90
Erdbeeren, roh 62
Zitrone 53
Spinat, roh 51
Karfiol, gekocht 45
Kartoffeln, gekocht 14

Vitamin C reagiert empfindlich auf Lagerung und Verarbeitung. Es wird durch Hitze und Licht, insbesondere durch Metallionen wie Kupfer und in alkalischer Umgebung, leicht oxidiert, wodurch es seine physiologische Wirksamkeit verliert. Durch das Warmhalten von Speisen wird Vitamin C sehr leicht zerstört.

Bei schnellem und sorgfältigem Dosenkonservieren bzw. Einfrieren können die Vitaminverluste recht niedrig gehalten werden. Dadurch lässt sich erklären, weshalb Konserven- und Tiefkühlgemüse häufig einen höheren Gehalt an Vitamin C aufweist als frisches Obst und Gemüse, welches bereits seit Tagen gelagert wird. Durch das Kochen von Lebensmitteln kann der Vitamin-C-Gehalt ebenfalls stark reduziert werden.

Kann man zu viel Vitamin C einnehmen?

Das aufgenommene Vitamin C wird vor allem über den Darm absorbiert. Je mehr Vitamin C aufgenommen wird, desto mehr sinkt die Absorptionsrate, denn die Ausscheidung über die Nieren steigt an.
Erfolgt die Aufnahme von Vitamin C über die Nahrung, sind selbst bei einer hohen Zufuhr an diesem Nährstoff keine nachteiligen Wirkungen zu befürchten. Allerdings kann die Einnahme hochdosierter Nahrungsergänzungsmittel dem Körper Wasser entziehen, wodurch es im Magen-Darm-Trakt zu Störungen wie Durchfall kommen kann. Diese klingen nach Absetzen des Ascorbinsäurepräparats wieder ab.
Extrem hohe Dosen an Vitamin C, eingenommen über einen längeren Zeitraum, sollten allerdings trotzdem vor allem bei Kindern und Säuglingen vermieden werden.

Quelle: netdoktor.at

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