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Vitamine



Äpfel, Bananen, Orangen, Erdbeeren, Wassermelonen, Kiwis und Pfirsiche.
(08-30-10 © Petra Jansová, iStockphoto)

Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Körper für lebenswichtige Funktionen benötigt werden. Da sie im Stoffwechsel nicht oder nicht in ausreichenden Mengen gebildet werden, müssen sie regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Über die Ernährung werden entweder die Vitamine selbst oder deren Vorstufen (Provitamine) zugeführt, die dann im Organismus in die wirksame Form umgewandelt werden.
Welche Funktionen haben Vitamine im Körper?

Viele Vitamine sind lebensnotwendig.
·         Sie sind Gewebeaufbau und an der Energiegewinnung beteiligt.
·         Einige besitzen auch sogenannte antioxidative Eigenschaften, d.h. sie verhindern die Bildung freier Radikale, die für das Entstehen vieler Erkrankungen mitverantwortlich sind.
·         Sie sind am Ablauf von Abwehr- und Immunreaktionen beteiligt und haben großen Einfluss auf die Infektanfälligkeit.
Die einzelnen Vitamine übernehmen jeweils spezifische Aufgaben. So ist zum Beispiel Vitamin Aam Sehvermögen beteiligt, Vitamin D ist zuständig für den Einbau von Kalzium in die Knochen und Vitamin K ist ein wichtiger Bestandteil der Blutgerinnung.

Wo kommen Vitamine vor?

in Nahrungsmitteln wie Gemüse und Obst, pflanzlichen Öle, Vollkornprodukten und Nüssen
·         in tierischen Produkten wie Fisch, Fleisch, Innereien, Milch und Eier
Der Vitamingehalt eines Nahrungsmittels hängt von verschiedenen Faktoren ab:
  • geografische Herkunft, Jahreszeit und Reifezustand.
  • Art der Lagerung und Zubereitung (Licht, Hitze und Sauerstoff können die Struktur von Vitaminen zerstören)
Durch frühes Einfrieren kann dieser Abbau verlangsamt werden; kurzes Erhitzen schadet in der Regel weniger als das lange Warmhalten von Speisen.
        
Einteilung der Vitamine

Fettlösliche Vitamine (Vitamine A, D, E und K)
werden über den Darm ausgeschieden und können im Körper in verschiedenen Organen gespeichert werden. Eine kontinuierliche Zufuhr ist daher nicht nötig.
Wasserlösliche Vitamine: (B1, B2, B6, B12, C; Niacin, Folsäure, Pantothensäure, Biotin)
werden im Körper kaum gespeichert und müssen kontinuierlich zugeführt werden. Sie werden über die Nieren ausgeschieden, eine Überdosierung ist nicht möglich.

Vitaminmangel:
  • Um diesem durch falsche bzw. einseitige Ernährung oder Nulldiät vorzubeugen, ist eine gemischte und abwechslungsreiche Ernährung die Voraussetzung für die optimale Versorgung mit Vitaminen.
  • Bei vegetarischer Ernährung besteht die Gefahr einer Unterversorgung mit Vitamin B12, das in fast allen tierischen Produkten, aber kaum in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten ist. Vitamin-D-Mangel ist eher selten, da es vom Körper gebildet wird.
  • Bei rein pflanzlicher (veganer) Ernährung und dem gänzlichen Verzicht auf tierische Produkte kann es zusätzlich zu einer Unterversorgung mit Vitamin B2 kommen.
  • Vitamine werden im Darm aus der Nahrung aufgenommen und dem Kreislauf zugeführt. Ist dieser Vorgang beeinträchtigt (z.B. durch Durchfälle, entzündliche Darmerkrankungen, Zerstörung der Darmflora durch Antibiotika), kann das zu Vitaminmangel führen.
  • Lichtmangel kann zu Vitamin-D-Mangelerscheinungen führen, denn Vitamin D wird unter Einfluss von UV-Strahlung in der Haut gebildet.
Vitaminmangel
ist ein ernst zu nehmender Zustand. Das vollständige Fehlen eines Vitamins über einen längeren Zeitraum hinweg kann schwer wiegende Folgen haben und sogar lebensbedrohlich sein.

Quelle: netdoktor Nov 13

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